
Verband der saarländischen
Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.
Vierter Fachkongress „Zukunft Saarland“ am 22. November 2010
Den gesellschaftlichen Wandel gemeinsam gestalten
Die über 200 Teilnehmer und Mitwirkenden am jährlichen, vierten Fachkongress „Zukunft Saarland“ am 22. November 2010 in der Saarbrücker Congresshalle waren sich einig: Der gesellschaftliche Wandel im Saarland kann nur erfolgreich bewältigt werden, wenn die Landes- und Kommunalpolitik diesen auf gleicher Augenhöhe mit den dafür notwendigen privaten Akteuren gemeinsam gestaltet und alle an einem Strang ziehen.
Den Kongress veranstaltete der VdW saar in diesem Jahr in Kooperation mit dem saarländischen Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr, den Architekten- und Ingenieurkammern des Saarlandes, dem Landesverband Saar des Deutschen Mieterbundes und der Liga der Freien Wohlfahrtspflege Saar, in der sich die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas, der Paritätische, das Diakonische Werk, das Deutsche Rote Kreuz und die Synagogengemeinde im Saarland zusammengeschlossen haben. In seiner Einführung wies der Verbandsdirektor des VdW saar, Burghard Schneider, darauf hin, dass sich auch der vierte Fachkongress „Zukunft Saarland“ wieder mit den Auswirkungen und Perspektiven des demografischen, sozialen, ökologischen und gesellschaftlichen Wandels an der Saar befasse, um zu praktischen und qualitätsvollen Lösungen für das Wohnen und Leben der Menschen zu kommen, von denen auch die Zukunft der Kommunen und damit des ganzen Landes abhängt. Die Entwicklung moderner und funktionsfähiger Städte und Gemeinden unter Schrumpfungsbedingungen müsse ein Schwerpunkt aller landes- und kommunalpolitischen Bestrebungen sein, und dies im Zusammenwirken mit allen dafür wichtigen privaten Akteuren, so Schneider. Denn der dafür notwendige Stadtumbau, die Revitalisierung der Gemeinden und die nachhaltige Stabilisierung von Problemquartieren könne ohne die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, ohne die Architekten, Ingenieure, Planer, ohne die Träger der Freien Wohlfahrtspflege, private Initiativen und die Bürgerinnen und Bürger nicht gelingen. Sonst werde es zum Beispiel nicht möglich sein, die überalterten Wohnungsbestände im Saarland so weiterzuentwickeln, dass sie den aktuellen und künftigen Wohnbedürfnissen der Menschen und den ökologischen, sozialen und stadtentwicklungspolitischen Zielen der Landes- und Kommunalpolitik entsprechen.
